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Der Moment einer Stille

Male mir den Ton einer Stille und zeige mir das Angesicht einer Ewigkeit. Falsch und nichtig, was das Verstehen hier als Erstes präsentiert. Ich verkaufe Dir keine Meditation und habe nicht vor, Dich in egal nur welcher Weise zur Veränderung zu bringen. Und so habe ich die Änderung bereits gestreift, denn wenn ich Eines nicht tue, weniger es tun will, so offenbart sich sein eigens verdrehter Sinn, der sich Gegenteil da nennt. Ich will nicht ändern, aber auch nicht lassen, was bis dato die Zeit erhält. Doch verändernd im Ton des Reimes, als Ergebnis nur keines, der die Lyrik unterbricht.

Nun also spreche ich klar. Ich verscheuche die Reime, verstecke das Kleine, das sich Kunst und Spielerei da nennt.

Die Menschen sprechen von Stille, als wäre sie ein Gefängnis oder ein Raum der das Nichts verbirgt. Dabei beginnt mit dem Nichts das Eine das Alles gebiert. Die Gleichung, die mit dem X sein Y und danach das Ende ergibt. Ich aber, bin ein Feind der Stille und ebenso bin ich ihr eigener Hauch. Denn im Vergessen versteckt sich das nie gesprochen Wort oder das Eine das simpel überhört werden will. So wähle ich die Stille zum sprechenden Wort und weiß sofort wie Du, das das nur Unsinn ergeben kann. Aber bin ich nicht, gebär ich mich nicht fort, so leb ich auf ewig im gefrorenem Wort. So schweig ich in Zukunft, in Gegenwart auch ebenso, nur in Vergangenheit lebte ich einst dort. Es ist der Moment der mich in die Aufmerksamkeit Dir rückt. Ein Moment des Augenblicks den es so nur niemals geben kann. Denn gesprochen das habe ich niemals so. Geschwiegen nur ebenso. Ich schrieb und tippte das einzige Wort, das ich im Schweigen nur selber auflöst: Die eine an reine, die Stille.

So kann ich nicht schweigen und Wort so erhängen. Ich darf nicht verschweigen was Wort will gebären. So spricht die Zeile alleine, mehr als das eine an Reine, das mein niemals Sein ergibt. So kann ich auf ewig den Fluss nur ergießen und selber niemals ermessen, wann ein Ende den Anfang gebiert.

So dreht`s sich zum Ende, verbiegt sich ein Anfang und die Mitte die vergisst man so gar.

Also bleibt das Eine, das Ebenso vor dem Anfang war: Die Stille