will

Was ich will

Tja, es gibt da so etwas, dass sich Zweck und Sinn nennt. Muss ich mich dem denn wirklich unterwerfen? Ich hatte alles bereits.

Liebe, Hass, Einsamkeit und auch die Zweisamkeit. Ich weiß, wer schreibt, der tut es alleine dem Zwecke zum Sinn. Aber wer bin ich, wenn dies nicht ohne des Gleichen geschieht? Also erschaffe ich, Moment, Sinn, Präsenz, Sekunde, Mich und ja, auch Dich.

Ich spreche, Du liest, siehst, erkennst, begreifst, und dann spielt die Zeit ihr Übriges. Willst Du das? Dass die Zeit, Sekunden, Momente, Minuten, Dich mehr greifen, ergreifen, als ich es zu tun vermag? Das glaube ich jetzt nicht, und morgen des noch weniger. Löse mich von der Vergangenheit, von Zukunft als auch simpler nur Gegenwart. Was dann?

Ich schreibe die Zeit Dir neu?

Wann?

Jetzt … Morgen … ein jedes Mal, wenn Du nur eines meiner Worte berührt.

Die Zeit sind wir los. Die Zukunft, sie ist und bleibt alleine, nur die Deine.

Die Gegenwart?

Ich entscheide nicht, was Du liest und erkennend Dich zu begreifen getraust. Also auch sie ist und bleibt, die Deine, in Berührung auch, Meine …

Vergangenheit.

Vergrab sie, vergiss und verleugne.

Ich bin nicht Therapie, Aufarbeitung. Bewältigung oder auch reine Lösung.

Wer der Zeit gebraucht, der formt ihr alleiniges Vergehen. So bleibt immer noch Sekunde an Sinn, an Ziel, an Zweck.

Was also soll es sein?

Keine Zeit mehr, also bleibt immer noch das Eine, das sich da das Reine nennt. Die Materie, die Hoffnung und Präsenz im Glauben manifestiert.

Muss es das denn wirklich sein?

Präsenz ist Glauben an Manifestation. Ein Reihenfolge, die drehend sich selber erklärt. Du weißt aber eines bereits? Wusstest es, vergaßt es bei diesem simplen Gedanken, der sich menschliche Hoffnung nennt.

Existenz ist nicht das, was Freiheit eröffnet. Es ist Wahl, Entscheidung und auch Möglichkeit. Du willst also alles und wählst das nichts, das sich Verstehen schimpft?

Was also ist Willen?

Meines oder Deines?

Du oder simples Ich?

Wähle, entscheide ….

Dann aber vergiss es wieder.

Denn was nicht war, nicht ist, will auch ebenso nur nichts.

Schalte aus, was Mensch Dir nennt, was Gedanken sich schimpft und reines Begreifen manifestiert.

Bist Du am Ende?

Dann bist Du am Anfang dessen, was wird, was kommen soll, was ich bin und niemals will. Weniger Wort, kein Begreifen, kein Verstehen, keine der so schönen Formeln, die an den Anfang Dich nur bringen.

Nenn es das Nicht, dass das Alles will. Das Alles, das sein Nichts gebiert. Du bist Eines, so wie nur Keines. Genau so, bin ich des Wollens, des Sollens, des Müssens, der reinen Pflicht, die sich da Nichts nennt.

Was gebraucht am Ende eines Wortes, das im Mitten, am Ende, am Anfang oder auch Endes steht. Keine Reise beginnt, endet, wenn es weniger des Weges, als simples Gehens gebraucht. So kann im Stehen sich selber alles nur bilden, was sich Trubel an Wahrheit oder simples Erkennen schimpft.

Ich weiß. Du bist nicht des Ich, das keiner Form gebraucht. So brauchst dennoch, das Einfache, das sich da Antwort im Erkennen schimpft: Nichts.