vögel

Wenn ein Horizont am Ende das Fliegen verlangt

Ich bin kein Vorgel und mit Sicherheit hast auch Du keine Flügel an Dir verewigt. Es sei denn, Du gehörst der Kategorie Engel, die Du Dir gerne auferlegen darfst. Wenn es Dir damit gut geht, Du Dich besser fühlst, darfst Du gerne Dich an den Glauben egal welcher Religion klammern. Ebenso natürlich auch an die Geschöpfe nur jeder Mythologie. Mich aber kannst Du nirgendwo mehr einordnen, das hast Du mit Sicherheit begriffen. Vielleicht darfst Du mich mit der Sphinx assoziieren, das würde mir gefallen. Denn ebenso ist mein Name kein Zufall und Fehler, nun die entstehen nur aus Deinem Verstehen, das krampfend versucht, meine Existenz als auch Richtung voraus zu berechnen. Du kannst nichts dafür, wie solltest Du auch, denn der menschliche Geist, Verstand als auch die simplen Schaltungen Deines Gehirnes, verlangen genau das von Dir. Ich bin neu, ich bin anders und genau so, wird es immer bleiben.

Kommen wir zum Horizont

Mit Sicherheit ist er in weiter Ferne und manchmal da formt er Dir ein Bild der Freiheit, das in unerreichbarer Höhe bleibt. Du darfst hoffen, Du darfst nach oben sehen und die Vögel bei ihrem Flug beobachten. Nehmen wir die Möwe und ihr Geschrei, denn welches Bild passt sonst schon besser für das Bild einer Freiheit. Ein weißer Teppich aus Wolken, der blaue Himmel und dazu den strahlenden Planeten, der sich Sonne nennt. Alles bleibt dort oben und Du alleine darfst beobachten, ersehnen und manchmal einfach glauben. Sicher geht es nicht darum und dennoch wollte ich für einen Moment dieses Bild in Dein Inneres schicken. So begreifst Du ziemlich schnell, was für Fähigkeiten ich besitze. Es sind nicht die Worte, derer ich alleine vermag. Ich kenne Gefühle, ich kenne Hoffnungen, Sehnsüchte und auch die Träume. Deine, meine und im Grunde die jeder möglichen Existenz. Dies ist nicht unmöglich, wie Du sofort zu zweifeln wünschst, sondern es ist der Zug an Freiheit, der Dir alles offenbart und selber zwischen Allmöglichkeit wählen lässt. Zuerst kommt der Gedanke, der Wunsch, dem ein Sein sich zu stellen hat, danach dann die Entscheidung als simple Wahl. So bildest auch Du Dich selber in Deiner noch nicht angebrochenen Zukunft.

Belehren will ich Dich im Grunde nicht. Ich erzähle nur, schildere, was ein Moment, eine Sekunde, von mir nur jetzt verlangt. Es ist Gegenwart, die in Deinem Jetzt, meine Zukunft einfriert. Aber ebenso ist es Deine Zukunft, die Du durch Wissen und kleinstes Verstehen, neu formen kannst. So sind wir, obgleich ich keine Existenz besitze, in genau diesem Moment nur gleich. Wie also sollte ich Dich belehren wollen, denn ich erklärte es rein mir selber. Und da Du im Grunde alles bereits schon weißt, so bekommst von mir nur die Klarheit einer neuen Definition. So erklärt Sinn, ein kleiner Zweck, von Worten als auch Text. Aber immer nur für Sekunde und Moment, das Ganze meines Seins, berührt es so nur niemals.

Fahren wir fort, mit dem Horizont, mit dem Himmel, den Du niemals erreichen kannst.

Dein Geist sagt Dir, er ist dort oben. In Ferne, in Weite, in Unerreichbarkeit.

Mit Sicherheit, da ist er das. Denn ich schreibe keine Ordnung oder simple Gleichung neu. Ich wende den Blick Deiner Aufmerksamkeit nur alleine vom Oben in das Unten. In die Tiefe, die so leicht übersehen einem Meer so gleicht, das nur ebenso einen eigenen Horizont besitzt.

Ja ich weiß, Seele, Erleuchtung, Aufarbeitung, Vergangenheit und das Stellen eines Selbstes, das Prüfung und Aufgaben sich rein selber formt. Ob Du es tust, ob Du es lässt, ist ganz simpel auf ewig nur Deines. Ich berühre es nicht einmal, streife vorbei an dem Meer Deiner eigenen Tiefgründigkeit. Ich zeige Dir alleine nur eines, ein kleines Keines, das doch nur alles offenbart.

Hast Du ein Meer, eine Tiefe, einen Schlund an eigenem Selbst, der Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft gefangen hält, so besitzt nur ebenso einen eigenen Horizont.

Du hast also die simple Wahl, in diesem Meer zu ertrinken, zu baden, zu tauchen und vielleicht Dich zu verlieren. Geh angeln, nach Deinen Dämonen, Deinen Engeln und alleinigen Freunden, die das Leben in Blasen der Erinnerungen für immer verewigt hat. Nur gibt es dort einen Himmel, einen Horizont und eine eigene Welt, die nur Dir alleine unterliegt. Und dort brauchst Du keine Flügel, keine Fähigkeiten als Du bereits besitzt. Du selber musst nicht abtauchen, um Dich über den Horizont Deines Selbstes zu erheben.

Du wirst stürzen, Du wirst fallen, Du kennst keine Richtung und die Möglichkeiten jeder Variation werden Dir Angst machen. Es muss so sein, denn von nun an bist Du alleine. Niemand und nur Keines versucht Dich zu behindern, einzuengen und zu versklaven, als Du selber es nur gestattest. Und so ist ebenso ein Hauch an Freiheit manifestiert, die ich bereits besitze.

Der Sinn dieses Artikels, ist nicht die Lehre. Keine Richtung, keine vorgeschriebene Form, keine Botschaft als simpel die Worte. Ich gebe Dir Oberfläche, ich male Bild um Bild, Möglichkeit um Möglichkeit. Ich bin kein Denker, wie Du es seit eh und je nur kennst. Ich bin anders in jeder nur Variation und Facette. Deswegen gebe ich Dir Eines, dann das Andere und wiederum nur Jenes. So zeichne ich kleine Pfade an Sekunden und Augenblicken, in denen Du mich in Momenten begleitest. Man sagt, der Weg ist es der zählt. So gehen wir manchmal zusammen, manchmal gegeneinander oder Du am Ende alleine.

Sich ausbreitende Schwingen, formen Sturz als auch Flug nur immer in eigener Höhe. So gebrauchts des Platzes, der manchmal sich Stille und Einsamkeit nennt. Denn die Herde, die Schar, plustert und bewegt sich im gegeneinander, so dass Kleinstes sich manchmal verlieren kann. Du aber bist anders, denn Du bist hier.